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9. Tag Refuge d'Ull de Ter - Font Romeu

Blick zurück nach Osten

Blick zurück nach Osten

Gegen halb 7 aufgewacht und um 7 schon vor der Hütte gestanden. Ein wunerschönen Blick in das Tal aus dem wir gestern gekommen sind empfängt uns. Wetter mit vereinzelten malerischen Wolken und starken Wind, ansonsten so klar dass auch der Mond noch lang in den Tag hinein deutlich zu sehen ist. Leichte Wegfindungsschwierigkeiten, ab der Torrente de las Barracas dann schwerere begleitet vom pfeifen der Murmeltieren. Ein Adler kommtkurz in Sichtweite während wir den Bergruecken des Fossa del Gegant entlangwandern. Soweit ganz angenehm ein stetiges auf und ab.
Sonnenaufgang am Refuge d'Ull de Ter

Sonnenaufgang am Refuge d'Ull de Ter

Vom Pic de Noufonts geht es dann trotz abermals schoener Aussicht (endlich die Bilder aus dem Wanderführer) wieder bergab. Zunächst geht es steil das in das Tal La Torre de l'Eina hinnab wo viele Tagesausflügler herumspazieren. Die Sonne brennt. Der Fluss fliesst. Kleine Gspraeche darueber wo wir hinwollen und wo wie herkommen, und immer weiter bergab. zwei kleine Pausen gegen die Schmerzen in den Füßen helfen nur bedingt. Der Wald lichtet sich dann endlich nach einer nicht beschilderten Abzeigung und über ein paar Felder und eine Bundesstraße geht es nach Eyne hinein. Dirkt am Ortsanfang steht eine Herberge in der wir uns zwei Bier gönnen. Leider gibt es dort für die ziemlich fertigen Wanderer kein Bett mehr und wir müssen nach zwei Trostbier weiterziehen. Der Beschluss wird gefasst nach Font Romeau zu wandern und dort ein Hotel zu suchen auch wenn uns das etwas abseits des HRP führt.
Pyrenäen

Pyrenäen

Wir biegen, wie im Führer gefordert, am Ortsende zwischen der Straße und dem Bach rechts ab und verlaufen uns schon nach 10 Minuten gründlich. Laut Karte ist das aber der Weg und viele andere scheinen die gleiche Karte benutzt zu habe da es Trampelpfade und plattgedrücktes Gras gibt. Wir geben wegen der zunehmenden unpassierbarkeit des Geländes auf und wechseln auf einen Fortstweg der nach ein paar hundert Metern auf die Straße zurückführt. Lustigerweise gibt es hier wieder gelbe Markierungen. Die Straße mündet in die vielbefahrene Bundestraße und wir spazieren auf dem schmalem Randstreifen gen Tal. Zum Glück hängt meine orangene Windjacke hinten am Rucksack. Nach Ein, Zwei Kilometern biegen wir über eine Brücke ab auf die Straße nach Font Romeau. Hier sollte der HRP laut unserer Lesart der Karte wieder von rechts in unseren Weg einbiegen aber das tut er nicht und so wandern wir weiter im Straßengraben nach Odeille . Unterwegs gibt es viele widerspüchliche Wegmarkierungen für quasi alle Rundwanderwege
Vor der ausgebuchten Pension in Eyne

Vor der ausgebuchten Pension in Eyne

in Frankreich. Im Ort angekommen regnet es dann auch noch in heftigen Schauern und wir werden von den ersten zwei Herbergen wegen Überfüllung abgewiesen. Zwei andere Unterkünfte die im Führer verzeichnet sind finden wir nicht und müssen also über die Straße nach Font Romeu im Regen weitermarschieren. Nach ein paar Serpentinen erscheint dann aber glücklicherweie das Hotel Romrain.  Die haben auch tatsächlich ein Zimmer frei und wir bekommen drei warme Betten und eine heiße Dusche. Das Essen ist ausgezeichnet. Wir schlafen prima bis zum nächsten morgen.

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