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Durchs Krnicatal nach Kranskja Gora

Aussicht von der Pogacnikov dom auf den Skrlatica

Aussicht von der Pogacnikov dom auf den Skrlatica

Frühmorgens Aufbruch zum Bovska Vratica und Abstieg ins Krnicatal. Der Abstieg durch die steile Felswand ist teilweise mit Drahtseilen versichert aber wegen losem Schotter und Steinschlag der in Minutenabstand durch das Tal hallt dennoch eine Mutprobe. Auf der anderen Talseite waren Steinböcke in der Wand zu sehen. Vom Gletscher geht man noch etwa drei Stunden durch das Tal hinab bis Kranskja Gora, dem slowenischen Skiressort. Im unteren Teil der eiskalten Krnica empfiehlt sich ein Bad bevor man sich wieder unter die verwöhnten Nasen der Zivilisation begibt. Von Kranskja Gora fährt jede Stunde ein Bus in Richtung Jesenice, von wo es dann mit dem Zug zurück nach München geht. Die Busfahrt war auch noch mal ein Erlebnis für sich. Sowjetische Marschmusik orchestriert die Fahrt durch die wogenden Kornfelder des Tales, die kaum einen Steinwurf von der Adria entfernt sind. Der Bahnhof von Jesnice ist beeindruckend! Die sozialistische Architektur fault hier ungestört vor sich hin und wenn man es gut trifft sieht man den Museumszug nach Triest durchfahren. Aber auch sonst sind die vielen Lokomotiven östlicher Bauart sehr interessant anzuschauen. Alles in allem eine sehr schöne Kurzreise und sowohl Slowenien als auch der Nationalpark werden mich sicher wieder sehen.

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