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15/16 Tag Monjo/Lukla

Noch eine Übernachtung in Monjo. Es breitet sich Unmut darüber aus das nicht gleich bis Lukla gegangen wird. Man könnte sicher den Rückweg deutlich abkürzen zumal man ja nicht mehr auf die Akklimatisation Rücksicht nehmen muß. Wird aber nicht gemacht. Die Führer konnten nicht wirklich plausibel sagen weshalb. Möglicherweise hängt es mit den Trägern zusammen die ja immer noch unser schweres Gepäck von Lodge zu Lodge schleppen und nicht schneller können oder man möchte den Menschen im Khumbutal zusätzliche Einnahmen durch Bummeln ermöglichen. Die meisten von uns würden auf jeden fall gerne möglichst schnell zurück in die Zivilisation mit ihren WCs und warmen Duschen. Auch nach einem Stück Fleisch kann sich der Nichtvegetarier nach zwei Wochen Gemüse und Nudeln sehnen.
Zwei Soldaten bewachen mich und den Eingang nach Lukla

Zwei Soldaten bewachen mich und den Eingang nach Lukla

Am Eingangstor nach Lukla wartet eine Hundertschaft Soldaten und kontrolliert Pässe. Bei dem radebrechenden Englisch in dem nach Wohin und Woher gefragt wird kann man getrost davon Ausgehen, daß der fragende Offizier die Antworten nicht versteht. Er scheint aber immerhin soviel verstanden zu haben, daß ich mit einer Gruppe unterwegs und dieser eine Stunde voraus geeilt bin. Wahrscheinlich deshalb lässt er mich in der Obhut zweier knapp 18jähriger Soldaten die mit steigender Wartezeit Interesse für meine Kamera entwickeln und versuchen mit zehn englischen Wörtern und expressivem Gewehrgefuchtel eine Konversation mit mir zu führen. Wir sind in einer Lodge nahe des Rollfeldes untergebracht und haben, ungeahnter Luxus, Toiletten auf den Zimmern. Die Häuser in Lukla sind größer als die weiter das Khumbutal hinauf. Hängt wohl damit zusammen das man das Baumaterial nicht so weit transportieren muß. Abends wird Abschied von den Führern und Trägern gefeiert. Ein Mitglied unserer Truppe hält eine kurze Rede und übergibt das Trinkgeld. Das war's, ein Führer verlässt uns schon hier, der andere fliegt mit nach Kathmandu und wird uns noch bis zum Flugzeug begleiten.

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